Wirtschaftsforum ist ein Magazin, das den Blick gezielt auf die Menschen hinter erfolgreichen Unternehmen richtet. Im Fokus stehen vor allem mittelständische Betriebe aus dem deutschsprachigen Raum – jene Unternehmen, die mit Innovationskraft, Verantwortung und Unternehmergeist maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Statt anonymer Zahlen und Märkte erzählt das Magazin persönliche Geschichten von Unternehmerinnen und Unternehmern, die mit Ideen, Mut und Ausdauer neue Wege gehen.
In Interviews und Reportagen geht es um Visionen, Werte und Strategien ebenso wie um konkrete Produkte, Technologien und Zukunftspläne. Wirtschaftsforum zeigt, was Führungspersönlichkeiten antreibt und wie sie Herausforderungen in Chancen verwandeln. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Geschäftsführer Jonatan Freude und Vanessa Hepting mit einem Interview in der neuesten Ausgabe des Wirtschaftsforum-Magazins vertreten sind. Das gesamte Interview haben wir hier noch einmal zum Nachlesen:
Sicherheitsanforderungen verändern sich rasant. Statt auf klassische Sensoranlagen setzt die Suritec Systems GmbH auf ein Frühwarnsystem, das gewaltsame Einbruchversuche mit Infraschall-Detektion erkennt – und damit Sicherheit besonders einfach macht. Wie aus dieser Idee ein rasant wachsendes Vertriebsnetz entstand, warum die Technik gerade in unsicheren Zeiten an Bedeutung gewinnt und welche Vision die Geschäftsführer Jonatan Freude und Vanessa Hepting mit FR.ED verfolgen, erläutern sie im Interview.
Wirtschaftsforum: Frau Hepting, Herr Freude, wie kam es zur Gründung der Suritec Systems GmbH?
Jonatan Freude: Suritec entstand 2019 mit der Idee von innovativer Technik statt klassischer Alarmanlagen. Nach drei guten Monaten traf uns Corona, doch als systemrelevanter Anbieter blieben wir dank deutscher Produktion arbeitsfähig.
Vanessa Hepting: Die Basis ist Infraschall-Messung, wie sie im International Monitoring System bei der Atomtest-Detektion genutzt wird – verfeinert für Gebäude bis 1.000 m² und auf ein einziges Gerät reduziert.
Wirtschaftsforum: Was zeichnet Ihr Frühwarnsystem FR.ED aus?
Jonatan Freude: FR.ED erkennt Einbruchsinfraschall schon am Fenster – ohne Sensoren oder Kabel. Kunden testen es im Objekt; der Nachtmodus erlaubt Bewegungen sowie Haustiere.
Vanessa Hepting: Das System arbeitet autark und kann nicht gehackt werden – diese Einfachheit und Verlässlichkeit überzeugen viele Kunden.
Wirtschaftsforum: Wie sind Sie heute aufgestellt?
Jonatan Freude: Unser Direktvertrieb zählt rund 1.900 Vertreter und betreut private wie gewerbliche Kunden – viele rüsten erst nach einem Einbruch nach.
Vanessa Hepting: Wir sind im DACH-Raum aktiv und bedienen die Schweiz über einen Importeur; unsere Produktion in Deutschland blieb auch in Krisenzeiten lieferfähig.
Wirtschaftsforum: Welche Herausforderungen erleben Sie?
Jonatan Freude: Die Gewaltkriminalität steigt, nur 47% der Frauen und 56% der Männer fühlen sich im öffentlichen Raum noch sicher.
Vanessa Hepting: Das spüren wir auch über unsere Kontakte zum Weißen Ring. Trotz KI-Trend setzen wir bewusst auf persönliche Beratung, weil Kunden verlässliche Ansprechpartner wollen.
Wirtschaftsforum: Welche Vision verfolgen Sie?
Jonatan Freude: Unser Ziel ist ein FR.ED in jeder Straße der DACH-Region. Zudem prüfen wir Erweiterungen wie Drohnentechnik, sofern diese einen echten Sicherheitsgewinn bringen.
Vanessa Hepting: Für mehr Sichtbarkeit setzen wir auf Sportsponsoring unter anderem mit den Kölner Haien und MMA-Kämpfer Christian Jungwirth. Zusätzlich kooperieren wir eng mit Securitas und der AXA in NRW und München.
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